Supwheels SUP-Caddy – Erfahrungsbericht & Anleitung

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Lange haben wir uns nach einem brauchbaren SUP-Caddy umgeschaut, der u.a.  auch den Transport per Velo ermöglicht. Doch das Angebot ist klein und das meiste Material hielt leider nicht was es verspricht.

Der Supwheels SUP-Caddy ist nun seit 2 Jahren bei uns rege im Einsatz und verrichtet unauffällig und zuverlässig seinen Dienst. Zugegeben er ist mit über 200 CHF nicht unbedingt günstig aber letztlich war die versprochene Funktion es uns Wert.

Der Caddy wurde eigentlich primär für Hardboards entworfen. Aber auch Inflatables mit schlankem Heck passen theoretisch zwischen Achse und Bügel. Generell sollte darauf geachtet werden das die Heckbreite an der Achsauflage 37 cm nicht überschreitet. Darunter ist man auf der sicheren Seite.


Eindruck und Erfahrung:

Etwas enttäuscht haben uns prinzipiell die einfachen Wheels. Keine Luftreifen und keine Kugellagerung. Da dürfte man angesichts des Preises mehr erwarten. Allerdings haben sich diese Tatsachen nicht auf die Funktion ausgewirkt. Wir fahren damit auch öfters schlechte Pisten. Die Räder sind immerhin gross genug und haben grobe Stollen. Die Gummimischung fühlt sich auch nicht zu sehr nach Hartplastik an. Der Verschleiss an unserem Modell hielt sich trotz dem Gleitlager in Grenzen.

Die Transportachse selbst ist im Gegensatz zum bereits getesteten Mule Caddy stabil und  rundum mit schützdendem, weichem Material ummantelt.

Praktisch: Der Caddy kann sehr klein zusammengelegt werden. Die Wheels können zum Transport platzsparend auch quer an die Achse geklickt werden. Super um den Caddy auf dem Wasser am Board-Gepäcknetz festzuspannen.

Das Rüstprinzip ist ganz einfach: Am Board hinten werden die Räder platziert, die Finne (nach oben) dient dabei als zusätzlicher Gegenhalt. Nach vorne wird über die Nose ein Sack gezogen welcher via Gurt nach hinten am Caddy festgezurrt wird. Und schon bilden Caddy, Board und Sack eine Einheit.

So weit so gut… am Anfang, wenn die Gurte noch nicht eingestellt wurden und man das Prozedere zum Ersten mal macht, wird es in der Praxis erst mal ein wenig länger dauern.


Wir haben euch deshalb neben unserem kurzen Bericht deshalb eine kleine Anleitung* mit Bildern gemacht.

Räder an die beiden Achsen stecken und mit dem Splint sichern.

Das Heck vom Board mit der Finne nach oben durch den Bügel auf die Achse legen. Den Riemen vor die Finne legen und festzurren.

Den Sack über die Nose stülpen.

Den Riemen vom Sack bis zum Caddy an der Unterseite spannen. Festzurren.

Vorne an der Halteschlaufe hochnehmen und Testen. Das Board muss nun fest und verdrehsicher befestigt sein.

Das Board kann entweder mit der Hand gezogen oder aber wahlweise an einem Fahrradsattel mittels der Schlaufe befestigt werden. In letzterem Falle prüfen das dass Board das Fahrrad auch beim Einschlagen nicht berührt. Nur Bikes ohne Gepäckträger sind dazu wenn dann geeignet.

Viel Spass mit dem Supwheels SUP-Caddy!

–> Den Supwheels Caddy könnt ihr in der Schweiz im SUP-Piraten Shop kaufen

 

*Diese Anleitung ist nicht bindend und entspricht nicht der Original Bedienungsanleitung des Herstellers. Dieser ist unbedingt vorrangig Folge zu leisten.