Das SUP Paddel – Einsteigertipps

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So wie dem Klempner seine Rohrzange… so ist das Paddel das unabdingbare Werkzeug eines jeden SUPers.

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Materialwahl:

Alu Paddel sind relativ günstig, haltbar und robust. Im Vergleich zu Carbon oder Fiberglas ist so ein Alu-Paddel allerdings ziemlich weich und schwer (ca. 950 -1100 g). Oftmals schwimmen diese Paddel nicht und es dringt Wasser ein. In punkto Gewicht (ca. 700 -1000 g) und Preis kann das Fiberglas Paddel punkten. Je nach Machart besitzen die Schäfte allerdings oft etwas mehr Flex und auch hier schwimmen längst nicht alle Modelle.

Paddel-Schaft

Den Highend-Bereich kennzeichnet, wie auch in vielen anderen Sport-Branchen das „Carbon“. Nur damit schafft man den optimalsten Kompromiss aus Leichtigkeit, Steifigkeit und Stabilität. Doch ist Carbon nicht gleich Carbon und auch die Konstruktion spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Neben der Carbonqualiät ist auch der Anteil massgeblich. Hochwertige, steife und leichte Carbon Paddel weisen meist einen Carbon Anteil von 70-100% auf. Günstige Carbon Paddel mit einem Anteil von oftmals nur 10-30% sollten eigentlich eher mit „Fiberglas“ betitelt werden. Sie nutzen die Vorteile des Materials meist nicht annähernd.

Die Sache mit dem Gewicht:

SUP-Paddel wiegen je nach Ausführung von ca. 400 – 1100 Gramm. Dem Paddel-Gewicht kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Im Gegensatz zum SUP-Board wo ein paar Gramm mehr oder weniger nicht ins Gewicht fallen, zählt beim Paddel wirklich jedes Gramm. Das weiss jeder der mal ein leichtes Paddel in der Hand hielt! Bei leichten Paddels gilt es, verstärkt auf die Materialqualität zu achten. Nur dann ist es auch ausreichend steif und robust.

Der Schaft – Fix, Vario oder 3-teilig

Verstellbarer Paddelschaft (2-teilig oder 3-teilig): Ein höhenverstellbares Paddel eignet sich sehr gut für Einsteiger, wenn verschiedene Personen z.B. ein Board nutzen und für Personen die mobiler & flexibler sein möchten. Mittels Schnellverschluss kann die Länge komfortabel angepasst werden.
3-teilige Paddel passen aufgrund ihres Zerlege-Mechanismus sehr gut zum Konzept eines Inflatable SUP-Boards (passt in den Rucksack). Es ist aber hier auf eine ordentliche Klemmung zu achten, da sie ansonsten klappern und ausleiern können.

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Fixe Paddel müssen zuerst auf die richtige Länge gekürzt werden. Einmal gekürzt, kann man das Paddel nicht mehr verlängern. Das setzt eine gewisse Erfahrung voraus. Da diese Paddel in der Regel leichter/steifer sind, werden sie bevorzugt für den sportlichen Bereich genutzt.

Die richtige Paddellänge:

Bitte beachte, dass die Angaben unten nur grobe Werte sind. Letztlich entscheiden die eigenen Bedürfnisse.

  • Für den Wave-Bereich sollte die Länge des Paddels ca. 10-15cm über der Kopfhöhe betragen, da der Oberkörper beim Paddeln mehr eingesetzt wird.
  • Für das Flachwasser ca. 15-20cm über der Kopfhöhe, für eine etwas aufrechtere, effizientere Paddelstellung.

Wie man die Länge des Paddels bestimmt oder ein fixes Paddel ablängt erfahrt ihr hier: https://www.sup-piraten24.ch/PirateBAY-portal/Wie-bestimme-ich-die-richtige-Paddellaenge/

Das Paddel-Blade:

Es gibt verschiedene Shape-Formen & Grössen für verschiedene Einsatzbereiche. Ganz grob lässt sich sagen: Je grösser die Paddelblattfläche desto höher der Vortrieb & Kraftaufwand. Je kleiner die Paddelblattfläche desto weniger Kraft ist erforderlich aber desto schneller muss man Paddeln (höhere Kadenz).

Grosse, schwere Fahrer sollten etwas grossflächigere Paddelblades wählen (bis ca. 8.0 – 9.0), mittelschwere Fahrer (ca. 7.25 bis 8.0) und leichte Fahrer dagegen kleinere Paddelblätter (ca. 6.25 – 8.0). Kinder (von 6 – 7).

Mehr zum Thema Paddelblade sowie weitere detaillierte Infos zum Paddel erfahrt ihr hier: www.sup-piraten24.ch/PirateBAY-portal/Der-Paddel-Ratgeber/

Das SUP Paddel – Einsteigertipps
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