Die Vor- und Nachteile von inflatable SUP Boards

727
inflatable SUP Vorteile

Keine Frage, den aufblasbaren Stand Up Paddle Boards gehört die Zukunft!

War der Surfsport bisher hauptsächlich Leuten mit grossen Autos, Garagen oder Meernähe vorenthalten, so eröffnen sich mit den aufblasbaren Boards völlig neue, grössere Zielgruppen. Ob SUPen mit Freunden in der Grossstadt, Familien SUPen im Baggersee oder einfach schnell den Feierabend im Wasser geniessen… Board rein in die Tram, rein in den Kleinwagen und ab geht’s…
Die Vorteile dieser Boards für den „Otto-Normal-Verbraucher überzeugen auf ganzer Linie!
Hardboards gehören deshalb aber noch lange nicht zum alten Eisen. Für Leute die Platz haben mobil genug sind, für den Surf-Sportler und den Surf-Enthusiasten bleiben sie wahrscheinlich immer Erste Wahl.
Naish-Mana-Air_kids SAMSUNG DIGITAL CAMERA
Anbei eine kurze Zusammenfassung der augenfälligsten Vor- und Nachteile heutiger inflatable-SUP-Boards.
Vorteile:
  • Man kann ein inflatable SUP Board ganz einfach im Rucksack transportieren
  • Platzsparende Lagerung
  • Aufgrund des Volumens auch für weiniger mobile Leute z.B. ohne direkten See-, Meer-, Flusszugang gut geeignet
  • Sie sind weniger anfällig gegen dumpfe Gegenstände wie z.B. Steinen oder Beton.
  • Es gibt keine Lackschicht die zerkratzen oder abblättern kann
  • Reparaturen in der Regel einfach und selbst durchführbar
  • Das Gewicht ist geringer
  • Aufgrund der Robustheit auch perfekt für den Fluss geeignet
  • Familientauglicher da weichere Oberfläche (bei Sturz), rutschsicherer und gut auch mehrere Personen darauf stehen können.
  • In der Regel universeller
  • In der Regel etwas grössere Volumen und somit höhere Beladefähigkeit (z.B. Boards mit 15 cm Dicke)
  • Geräuschpegel im Wasser geringer als z.B. bei Hardboards mit Hohlkörpern
  • Durch den Luftdruck den Gegebenheiten und Bedürfnissen anpassbar
  • Der Markt kommt gerade laufend mit neuen Innovationen wie z.B. das Inflatable mit optionalem Surfmast oder das inflatable Race Board… das Angebot wächst und wächst
  • Es ist längerfristig mit fallenden Preisen zu rechnen
  • Paddelschonender (beim Kontakt des Paddels mit dem Board)
  • Es ist einfacher wieder an Board zu kommen im Falle man ins Wasser gefallen ist
  • Paddelhalter sind meistens integriert (Vorteil beim Tragen des aufgepumpten Boards)
Nachteile:
  • Sie sind etwas anfälliger gegen Spitze Gegenstände
  • Man erkennt die reparierten Stellen (Flicken)
  • Für ein Luftboard sind die Top-Produkte enorm steif, jedoch gelangen sie niemals an die Steifigkeit eines Hardboards heran
  • Fahrgefühl anders als bei Hardboards
  • Man sollte die Boards nicht zu lange direkter Sonneneinstrahlung aussetzen (es sei denn sie befinden sich im Einsatz im Wasser)
  • In der Regel nicht ganz so schnell wie ein formähnlicher Hardboard-Shape
  • Einzelne Verdrängershapes zwar bereits erhältlich aber viel schwieriger umsetzbar
  • Man muss ca. 5-10 min Zeit aufwenden bevor sie einsatzbereit sind (Aufpumpen)
  • Bei Boards bis 10 cm Dicke steht man häufig im Wasser (deshalb je nach Einsatzbereich und Körpergewicht Boards mit ca. 15 cm Dicke empfehlenswert)
  • Ggf. Image und Coolnessfaktor bei der Hardboardfraktion
  • Verhalten im Falle eines Lecks
  • Sicherheit im Falle eines Lecks z.B. an Stellen ohne direkten Wasserkontakt, z.B. am Oberdeck
  • Weniger Auswahl an guten Nachrüstfinnen (ausser US-Box Systeme)
  • Unklar wie es sich rechtlich auf unseren Gewässern entwickelt. Inflatables gehören im Gegensatz zu Hardboards zur Gattung der Luft- Schlauchboote, welche in der Regel sicherheitstechnisch bedenklicher eingestuft werden